Hallo, ich bin Rok Habjan. Ich arbeite als Psychotherapeut und biete in meiner privaten Praxis in der Nähe vom Kutschkermarkt und dem Universitätsklinikum AKH im 18. Bezirk in Wien Psychotherapie auf Deutsch, Englisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch und Slowenisch an. Während der COVID-19 Situation können Stunden auch online stattfinden.

Bitte sehen Sie sich auf meiner Seite um. Falls Ihr Interesse geweckt ist freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme. Wenn Sie mehr Informationen über Psychotherapie und meine Arbeit in Ihrer Sprache lesen möchten, klicken Sie auf den jeweiligen Button oben.

ÜBER MICH

Ich arbeite seit Jahren mit Patienten, die an Depresionen, Panikattacken, Zwangsstörungen, Borderlinestörungen, Bipolarstörungen und/oder Posttraumatischer Belastungsstörung leiden. Diese zugrunde liegenden Diagnosen können verschiedene Symptome haben, wie z.B.: Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, psychosomatische Probleme (körperliche Symptome ohne organische Ursache), aber auch Auswirkungen wie schwerwiegende Probleme in Beziehungen, ein schlechtes Selbstwertgefühl oder die Unfähigkeit, langfristig einer Beschäftigung nachzugehen.

Psychotherapie ist jedoch nicht nur in den genannten Situationen wertvoll, sondern auch für jene Menschen, die keine psychischen Beschwerden haben. Sich selbst besser kennen zu lernen und die Selbstreflexion zu verbessern, kann zu einer deutlich verbesserten Lebensqualität beitragen. Ein Gefühl für den psychoanalytischen Zugang können Sie zum Beispiel auch beim Lesen der Artikel meines Blogs bekommen.

AUSBILDUNG

Jurastudium an der Juristischen Fakultät in Ljubljana abgeschlossen (2007).

Master-Abschluss in Psychotherapiewissenschaft (Psychoanalyse) an der Sigmund Freud PrivatUniversität in Wien (2015).

Ausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie an der Psychotherapeutische Ambulanz für Kinder und Jugendliche Liesing (2013).

Psychotherapeutisches Fachspezifikum in der psychotherapeutisch-wissenschaftlichen Methode Psychoanalyse/Psychoanalytische Psychotherapie am Psychoanalytischen Seminar Innsbruck erfolgreich abgeschlossen (2016).

Gesetzlich geschützten Titel ”Psychotherapeut” vom Österreichischen Bundesministerium für Gesundheit (BMG) erhalten (2016).

THERAPEUTISCHE ERFAHRUNG

Ich habe an der Internationalen Klinik für Psychotherapie Sigmund Freud in Wien gearbeitet (2013-2016), war Teil des Flüchtlingsprojekts von Ute Bock (2014) und habe mein Praktikum an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie (AKH) in Wien absolviert (2014).

Arbeitete bei GIN (Verein für Gemeinwesenintegration und Normalisierung). Ich arbeitete als Betreuer von jungen Erwachsenen mit intellektueller Behinderung und mehrfachen psychiatrischen Diagnosen, sowie fremd- und selbstverletzenden Verhaltensweisen in einer Wohngemeinschaft (2015-2016).

Heute arbeite ich in Wien als Psychotherapeut in meiner privaten Praxis und in Hemayat – Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende.

PSYCHOANALYSE

Psychoanalyse ist eine Methode zur Analyse des menschlichen Geistes. Sie wurde von Sigmund Freud (1856-1939) gegründet, der die Rolle des Unbewussten im Seelenleben des Menschen erkannte und demonstrierte. Die Psychoanalyse ist heute ein fester Bestandteil unserer Kultur und der Welt, in der wir leben. Sie ist mehr als eine Form der Therapie und ein Verfahren zum Umgang mit dem Seelenleben und den Konflikten des Menschen. Sie ist eine Lebensperspektive und hat ihren Respekt sowohl in Sozialwissenschaften wie Psychologie, Psychiatrie, Soziologie, Ethnologie, als auch in der Kunst verdient.

PSYCHOANALYTISCHE THERAPIE

Psychoanalytische Therapie ist die Psychotherapie, die das Unbewusste der PatientInnen durch Psychoanalyse zu erreichen versucht. Das Unbewusste ist nämlich oft die Hauptquelle der psychischen und von anderen Problemen und Konflikten, mit denen PatientInnen konfrontiert sind, und welche zum Leiden in ihrem täglichen Leben führen. Das Problem liegt zumeist darin, dass PatientInnen alleine die Ursachen und Lösungen dieser Probleme und dieses Leidens nicht finden können, obwohl sie viel Aufwand und Lebensenergie in die Suche nach einer Lösung investieren.

Die Wiederholung unbewusster und gewohnter Muster, als einer der psychologischen Prozesse, ist das Ergebnis verschiedener unbewusster, widersprüchlicher und unerfüllter Wünsche. Dies hat möglicherweise Auswirkungen auf eine Vielzahl von menschlichen Funktionen, wie zum Beispiel:

  • Verhaltensmuster,
  • Partnerwahl,
  • Beziehungsfähigkeit,
  • Entscheidungsprozesse,
  • Erziehung,
  • Selbstwertgefühl,
  • die Realisierung der Potenziale im Leben, der Wirtschaft, etc.

Darüber hinaus können solche psychologische Prozesse auch zur Bildung von verschiedenen Symptomen führen:

  • Ängste,
  • Panikattacken,
  • Phobien,
  • Zwangsstörungen,
  • Besessenheit,
  • Schlaflosigkeit,
  • Anpassungsstörungen,
  • körperliche Symptome ohne organische Erkrankungen, etc.,

für die keine offenbare Ursache oder Erklärung gibt.

Das therapeutische Ziel der psychoanalytischen Therapie ist die Entdeckung des Unbewussten und der Bedeutung der Symptome und Konflikte, die psychologische Hilfe mit sich bringt sowie die Möglichkeit, signifikante Veränderungen in das Leben der PatientInnen zu bringen. Letzteres geschieht durch eine Veränderung der unbewussten assoziativen Netzwerke und der bewussten Denkmuster, Emotionen, Motivationen und durch die Kontrolle der Auswirkungen dieser Prozesse. Der Prozess der Entdeckung der verborgenen Teile der Persönlichkeit stärkt die Fähigkeit der Selbstbeobachtung und das Verständnis für sich selbst und andere, und ermöglicht den PatientInnen damit, sich besser an die Realität des Lebens anzupassen.

Psychoanalytische Therapie beinhaltet regelmäßige Sitzungen, die 45 bis 50 Minuten dauern. Es gibt zwei verschiedene Techniken der psychoanalytischen Therapie: die klassische Psychoanalyse (3-5 mal pro Woche), in der der/die PatientIn auf einer Couch liegt und psychoanalytische Psychotherapie, die weniger häufig stattfindet (1-2 mal pro Woche) und in der der/die PatientIn auf einem Stuhl sitzt.

EVENTS

  • 14.8.2020

    Vorlesung mit dem Titel “Interviewing traumatized individuals” bei einem Workshop, der von der Organisation Fremde werden Freunde (https://www.fremdewerdenfreunde.at/) organisiert wurde.

    Fokus der Vorlesung war Trauma, Re-traumatisierung und die möglichen Folgen für die InterviewerInnen beim Projekt MIRROR.

    MIRROR (Migration-Related Risks Caused by Misconceptions of Opportunities and Requirement) ist ein Forschungsprojekt, dessen Ziel es ist ein besseres Verständnis zu erhalten, wie Menschen (nicht-EU BürgerInnen) Europa als das Ziel ihrer Migration wahrnehmen.

  • 13.7.2019

    Interview für Delo (Sobotna priloga), eine der größten und meistgelesenen Tageszeitungen in Slowenien, über die Arbeit mit den Folter- und Kriegsüberlebenden in dem Betreuungszentrum Hemayat:

    https://www.delo.si/sobotna-priloga/ko-je-poskodovana-esenca-cloveka-je-kolaps-zelo-blizu-204581.html (in voller Länge)

  • 21.11.2018

    Vorlesung über Burnout aus dem psychotherapeutischen Sicht.

    Veranstaltung “Burn – out and the Brain” organisiert von The Brainstorms (https://www.facebook.com/events/339384516618608/)

KONTAKT

Sollten Sie noch Fragen haben, weitere Informationen brauchen oder wollen Sie einen Termin vereinbaren, bitte kontaktieren Sie mich per Mobiltelefon, E-mail oder über das unten stehende Kontaktformular:

Mag. Rok Habjan, univ. dipl. iur.
Psychotherapeut
Staudgasse 22, Top 2A
1180 Wien
+43 (0) 650 247 85 17
info@rok-habjan.com

LAGE

Öffenlich erreichbar mit:

  • U-Bahn U6 – Michelbeuern – AKH
  • Straßenbahn Linie 40 – Kutschkergasse oder Martinstraße
  • Straßenbahn Linie 42 – Eduardgasse

PREIS

Individuelle Psychoanalytische Therapie (50 Min.): 80 EUR oder nach Vereinbarung.

Kostenzuschuss durch Ihre Krankenkasse

Die österreichischen Krankenkassen leisten Kostenzuschüsse für Psychotherapie, wenn eine psychische Störung vorliegt, die als Krankheit zu werten ist. Voraussetzung für die Bewilligung eines Kostenzuschusses (für zehn Stunden Psychotherapie) durch Ihre Krankenkasse ist eine ärztliche Bestätigung Ihres Hausarztes, dass es für die psychischen Beschwerden keine organische Ursache gibt. Die Krankenkassen haben keine einheitliche Regelung, wie hoch der Kostenzuschuss sein sollte. In der Folge gebe ich Ihnen einen Überblick über die Höhe der Zuschüsse pro Psychotherapiestunde:

  • 28 EUR – ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse – in Wien bis 1.1.2020 WGKK),
  • 40 EUR – BVAEB (Versicherungsanstaltöffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau),
  • 40 EUR – SVS (Sozialversicherung der Selbstständigen).

Für Sie bedeutet eine Psychotherapie mit einem Kostenzuschuss durch Ihre Krankenkasse, dass Sie mein Honorar zunächst selbst bezahlen und danach um Kostenzuschuss mit der ärztlichen Bestätigung Ihres Hausarztes (für zehn Stunden Psychotherapie) oder mit einem von mir erstellten Antrag auf Kostenzusschuss wegen Inanspruchnahme von psychotherapeutischer Behandlung (für mehr als zehn Stunden Psychotherapie) bei Ihrer Krankenkasse ansuchen können. Hierbei haben Sie meine volle Unterstützung.

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